Der Marktanteil liegt in Deutschland bei 37%, in Europa bei 22%. In der profine Group sind die Marken KBE, Kömmerling und Trocal vereint. In Deutschland sind an drei Standorten ca. 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit sind es ca. 3.700 Beschäftigte an insgesamt 28 Standorten in 21 Ländern. Seit wann gibt es bei Ihnen ein Vorschlagswesen und wie hat es sich seither entwickelt?
Mitte der 90er Jahre habe ich als Beauftragter für das BVW einen grundlegenden Wandel vom klassischen, anonymen BVW hin zu einem transparenten und erfolgreichen System, dem "Troplast Ideenmanagement" umsetzen können. Der Name Troplast stammt von der damaligen Firmenbezeichnung HT Troplast AG. Bis 2003 hatten wir Beteiligungsquoten von bis zu 0,6 Ideen/MA, in einzelnen Produktbereichen bis > 1 Ideen/MA. Gibt es bei Ihnen Besonderheiten, die Ihr Ideenmanagement von dem anderer Firmen unterscheidet?
In welchen Rollen beteiligen sich Ihre Mitarbeiter am Vorschlagswesen und wie viele sind das?
Wie werden die Standorte koordiniert?
Sie setzen seit 1992 die Koblank e-Ideenmanagement Software ein. Welche Erfahrungen haben Sie seither damit gemacht?
1995/96 kam dann die erste Windows-Version mit Access als Datenbasis. Wir hatten bis 2008 noch die Accesslösung, allerdings mit der aktuellen Software im Einsatz. 2008 habe ich dann auf SQL umgestellt. Aber zurück zur Vergangenheit. Wir haben nach einer Pilotphase zum 1.1.2002 auf papierlose Bearbeitung mit ideeNet umgestellt. Die Software wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Werden bei Koblank auch die Kunden an dieser Weiterentwicklung beteiligt?
Hat die Firma Koblank speziell für Sie kundenspezifische Anpassungen programmiert?
Wie haben Sie Ihre Mitarbeiter für das neue Ideenmanagement geschult?
Am meisten aber profitieren die Standortkoordinatoren und ich selbst von dem neuen Prozess und der angepassten Software. So kommen wir für alle Ergebnisse mit nur fünf Briefen aus, die sich automatisch mit den notwendigen Informationen für den jeweiligen Standort darstellen. Wie sieht es mit der Verbindung zu SAP aus?
Als I-Tüpfelchen sehe ich die hoch flexible Schnittstelle für den Export der Prämien zum Import in andere HR-Systeme wie z.B. SAP/HR. Auf Knopfdruck wird automatisch eine entsprechend aufgebaute Importdatei erstellt, die von den HR-Kollegen direkt in den laufenden Abrechnungsprozess eingespielt wird. Was sind - losgelöst von der Software - Ihre nächsten Pläne für Ihr Ideenmanagement?
Vielen Dank für dieses Interview.
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