Koblank Sponsoring: Nashörner in der Serengeti![]()
Massive Wilderei dezimierte das Spitzmaulnashorn in den letzten Jahrzehnten von über 60.000 auf heute noch etwa 4.000 Tiere in ganz Afrika. 1978 waren in der Serengeti noch zehn Ostafrikanische Spitzmaulnashörner übrig. Inzwischen ist der Bestand wieder leicht gestiegen, aber auf nur siebzig Tiere in ganz Tansania. Die Wiederansiedlung soll diesem Bestand neuen Schwung geben.
Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Für die Durchführung des "Serengeti Rhino Repatriation Project" ist die Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. verantwortlich. Die ZGF ist eine international agierende Naturschutzorganisation. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in Ostafrika, zurückgehend auf die Aktivitäten von Professor Dr. Bernhard Grzimek, dem langjährigen Frankfurter Zoodirektor und Präsidenten der ZGF. Die Nashörner, die jetzt in die Serengeti eingeflogen werden, sind Nachfahren von Tieren, die 1961 in Tsavo in Kenia gefangen und nach Südafrika transportiert worden waren, um die Unterart vor der Ausrottung zu bewahren. Dort wurden die Tiere seither von der südafrikanischen Nationalparkverwaltung gesondert gehalten. Jeweils fünf bis sechs Nashörner fliegen gemeinsam in einer großen Cargo-Maschine, nachdem sie sechs Wochen in einer so genannten Boma, einem Gehege, an ihre Transportkisten gewöhnt worden sind.
In Tansania angekommen, werden die Tiere zunächst an das neue Futter gewöhnt. Während den zwei Wochen in der Boma wird ein Sender in ihr Horn implantiert, der die spätere Beobachtung gewährleistet und sie werden gegen Schlafkrankheit geimpft.
Zum Rund-um-die-Uhr-Schutz der Nashörner vor Wilderern wurde aus den besten Rangern des Nationalparks eine spezielle "Rhino Protection Unit" aufgebaut.
Denn die Wilderei lohnt sich: Dem pulverisierten Horn des Nashorns werden in der traditionellen asiatischen Medizin heilende Kräfte und eine fiebersenkende Wirkung zugeschrieben. Auf den Schwarzmärkten Asiens zahlt man dafür mittlerweile mehr als für Gold. Die Aus- und Weiterbildung der Nashorn-Rangergruppe durch die ZGF wird von der Koblank GmbH finanziell unterstützt. Denn die "Serengeti darf nicht sterben".
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