Koblank Sponsoring: 5 vor 12 für Gorillas


  
In West- und Zentralafrika kommt Jahr für Jahr über eine Million Tonnen Fleisch von bedrohten Tieren auf den Tisch. Die Flachland-Gorillas sind besonders bedroht.

Die großen, schwerfälligen Tiere sind eine ideale Zielscheibe für Wilderer, die Gorilla-Köpfe, -Pranken und -Körper als billiges "Buschfleisch" oder magischen Zauber auf Märkten verkaufen.

Wilderer, Holzfäller, Ebola-Virus

Doch Wilderer, internationale Holzkonzerne, die auf der Suche nach kostbarem Tropenholz den Lebensraum der Gorillas zerstören, und der Ebola-Virus haben den Bestand drastisch reduziert. In einigen Gebieten hat nur jeder zehnte Flachland-Gorilla überlebt.

Um das 4.000 km² große Dzanga-Sangha Schutzgebiet in der Zentralafrikanischen Republik zu schützen, arbeitet der WWF auf breiter Front: Von der Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und der Nationalpark-Verwaltung über die Einflussnahme auf Holzkonzerne bis hin zu politischer Lobbyarbeit.

Der WWF bildet neben der lokalen Bevölkerung auch Pygmäen zu Wildhütern aus. Die Pygmäen sind die Einzigen, die den Regenwald wirklich kennen und Gorilla-Spuren lesen können. Die Patrouillen behalten auch die Holzfäller im Auge, die den Regenwald und damit den Lebensraum der Gorillas Hektar um Hektar zerstören.

Öko-Tourismus im und um das Schutzgebiet

Die Pygmäen begleiten als Führer kleine Gruppen von naturliebenden Touristen, damit diese die Flachland-Gorillas in freier Wildbahn erleben können. So verdienen die Pygmäen ihren Lebensunterhalt, ohne Gorillas jagen zu müssen.

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