Koblank Sponsoring: Das grüne Band


Das grüne Band  
Es gibt noch Naturwunder in Deutschland: Mitten durch unser Land zieht sich von der Ostsee bis zum Vogtland ein 1393 Kilometer langes Grünes Band, mal nur 50 Meter breit, mal auch 200.

Eine Perlenkette wertvoller Biotope, einzigartige Rückzugsräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten: Es sind die Brachflächen der ehemaligen innerdeutschen Grenzanlagen.

30-jährige Atempause

Die unmenschliche Grenze gab dort der Natur eine 30-jährige Atempause. Und die Natur nutzte sie. Es entwickelte sich etwas, was in unserer intensiv genutzten Landschaft selten geworden ist: Ein Stück Wildnis mit großartigen Altgrasfluren, Busch- und Waldparadiesen, Sümpfen und blühenden Heiden - ein Mosaik vielfältiger Lebensräume.

Zahlreiche "Rote-Liste"-Vertreter

Nach der Wende, als man den einstigen "Todesstreifen" wieder ohne Lebensgefahr betreten konnte, fanden Wissenschaftler eine Fülle teils sehr seltener Arten, darunter 30 "Rote-Liste"-Vertreter wie Braunkehlchen, Schwarzstorch, Birkhuhn, Ziegenmelker oder Raubwürger. Zusammen mit diesen Vogelarten sind Hunderte weiterer Tier- und Pflanzenarten der "Roten Liste" im Grünen Band heimisch.

Heidelerche Im Juli 2005 konnte durch eine Spende der Koblank GmbH eine Fläche von 2500 Quadratmetern an der thüringisch-bayerischen Grenze bei Neuhaus-Schierschnitz vom BUND gekauft und geschützt werden. Dort lebt auch die vom Aussterben bedrohte Heidelerche (Lullula arborea).

Längstes Biotop Deutschlands

Es ist eines der größten und sicher das "längste Biotop Deutschlands". Bundesweit sind deshalb in seinem Bereich über 200 neue Naturschutzgebiete ausgewiesen oder in Planung. Dieses Band durchquert von den Jungmoränen Mecklenburg-Vorpommerns bis zu den bayerisch-thüringisch-sächsischen Mittelgebirgen siebzehn Naturräume und verbindet so über neun Bundesländer hinweg Lebensräume, die sonst in unserer Kulturlandschaft nicht mehr verbunden sind.

Seit 2003 unterstützt die Koblank GmbH die Bemühungen für den Erhalt und Schutz dieses einmaligen Refugiums.

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