Koblank Sponsoring: Das grüne Band
Eine Perlenkette wertvoller Biotope, einzigartige Rückzugsräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten: Es sind die Brachflächen der ehemaligen innerdeutschen Grenzanlagen. 30-jährige Atempause Die unmenschliche Grenze gab dort der Natur eine 30-jährige Atempause. Und die Natur nutzte sie. Es entwickelte sich etwas, was in unserer intensiv genutzten Landschaft selten geworden ist: Ein Stück Wildnis mit großartigen Altgrasfluren, Busch- und Waldparadiesen, Sümpfen und blühenden Heiden - ein Mosaik vielfältiger Lebensräume. Zahlreiche "Rote-Liste"-Vertreter Nach der Wende, als man den einstigen "Todesstreifen" wieder ohne Lebensgefahr betreten konnte, fanden Wissenschaftler eine Fülle teils sehr seltener Arten, darunter 30 "Rote-Liste"-Vertreter wie Braunkehlchen, Schwarzstorch, Birkhuhn, Ziegenmelker oder Raubwürger. Zusammen mit diesen Vogelarten sind Hunderte weiterer Tier- und Pflanzenarten der "Roten Liste" im Grünen Band heimisch.
Längstes Biotop Deutschlands Es ist eines der größten und sicher das "längste Biotop Deutschlands". Bundesweit sind deshalb in seinem Bereich über 200 neue Naturschutzgebiete ausgewiesen oder in Planung. Dieses Band durchquert von den Jungmoränen Mecklenburg-Vorpommerns bis zu den bayerisch-thüringisch-sächsischen Mittelgebirgen siebzehn Naturräume und verbindet so über neun Bundesländer hinweg Lebensräume, die sonst in unserer Kulturlandschaft nicht mehr verbunden sind. Seit 2003 unterstützt die Koblank GmbH die Bemühungen für den Erhalt und Schutz dieses einmaligen Refugiums. Das grüne Band PDF 74 KB |